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Wildvogel- und Geflügelpest

Stand: 07.02.2017

Bei dem Erreger der Geflügelpest handelt es sich für Vögel hochansteckende Influenzaviren des Typs H5N8. Nach bisherigem Erkenntnisstand sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Übertragung des Erregers über infizierte Lebensmittel ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. Trotzdem ist natürlich im Umgang mit Wildvögeln grundsätzlich Vorsicht geboten, weil diese Träger verschiedener Influenza (Grippe) -viren sein können.

Detailkarte Beobachtungsgebiete Kreis Pinneberg

Beobachtungsgebiete in dem Amtsbezirk Hörnerkirchen

Alle amtsangehörigen Gemeinden des Amtes Hörnerkirchen sind einem Beobachtungsgebiet zugehörig.

Bokel (Wildvogel-Geflügelpest)

Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn sowie Westerhorn (Geflügelpest)

Aktuelle Informationen

Informationen zum 4. Beobachtungsgebiet (AV17/4) - nördliches Kreisgebiet: 

In der Gemeinde Mühlenbarbek, Ortsteil Neumühlen, ist am 02.02.2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Schwan amtlich festgestellt worden. Der Kreis Steinburg hat um den Fundort das Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk festgelegt. Hiervon ist der Kreis Pinneberg jedoch nicht betroffen. Darüber hinaus wurde um den Sperrbezirk ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort festgelegt.

Aufgrund dessen werden im Kreis Pinneberg ergänzend zu dem vom Kreis Steinburg und Kreis Sege-berg festgelegten Beobachtungsgebiet die Gemeinden Westerhorn, Osterhorn sowie das Gemeindegebiet Bokel nördlich der Glückstädter Straße zum Beobachtungsgebiet erklärt. 

Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im o.g. nördlichen Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen (Anleinpflicht). Dies gilt - vorbehaltlich neuer Vorkommnisse - bis einschließlich 10. März 2017.

Die genau beschriebenen Grenzen des Beobachtungsgebietes sowie die dort geltenden Schutzmaßnahmen entnehmen Sie bitte der tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung Nr. 17/4 zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Pinneberg vom 07.02.2017.

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr 17-4 (Wildvogel)

Informationen zum 3. Beobachtungsgebiet (AV 17/3) - südliches Kreisgebiet:

In der Gemeinde Sommerland, Ortsteil Grönland, ist am 24.01.2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Bussard amtlich festgestellt worden. Der Kreis Steinburg hat um den Fundort das Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk festgelegt. Hiervon ist der Kreis Pinneberg jedoch nicht betroffen.

Darüber hinaus wurde um den Sperrbezirk ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort festgelegt.

Aufgrund dessen werden im Kreis Pinneberg ergänzend zu dem vom Kreis Steinburg festgelegten Beobachtungsgebiet die Stadt Elmshorn sowie die Gemeinden Seester, Raa-Besenbek, Kölln-Reisiek, Bokholt-Hanredder, Klein Offenseth-Sparrieshoop, Groß Offenseth-Aspern, Brande-Hörnerkirchen, Westerhorn und Osterhorn zum Beobachtungsgebiet erklärt.

Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im o.g. nördlichen Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen (Anleinpflicht). Dies gilt - vorbehaltlich neuer Vorkommnisse - bis einschließlich 2. März 2017.

Die genau beschriebenen Grenzen des Beobachtungsgebietes sowie die dort geltenden Schutzmaßnahmen entnehmen Sie bitte der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung Nr. 17/3 zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Pinneberg vom 30.01.2017.

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr 17-3 (Wildvogel)

Informationen zum 2. Beobachtungsgebiet (AV 17/2) - südliches Kreisgebiet:

In der Stadt Hamburg, Ortsteil Teufelsbrück ist am 24.01.2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln amtlich festgestellt worden. Die Stadt Hamburg hat um den Fundort das Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk festgelegt.

Darüber hinaus wurde um den Sperrbezirk ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort festgelegt.

Aufgrund dessen werden im Kreis Pinneberg ergänzend zu dem von der Stadt Hamburg festgelegten Gebiet folgende Gebiete zum Beobachtungsgebiet erklärt:

  • das Stadtgebiet Wedel östlich des Straßenverlaufs Pinneberger Straße - Austraße - Schulauer Straße bis zur Elbe
  • das Stadtgebiet Pinneberg im Ortsteil Waldenau südlich des Verlaufs Schenefelder Landstraße - Hunnenbarg - Datumer Chaussee - Bredenmoorbach
  • das gesamte Gebiet der Stadt Schenefeld und der Gemeinde Halstenbek
  • das Gemeindegebiet Rellingen südlich des Verlaufs Hauptstraße - Hamburger Straße - Pinneberger Straße

Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im südlichen Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen (Anleinpflicht). Dies gilt - vorbehaltlich neuer Vorkommnisse - bis einschließlich 25. Februar 2017. 

Die genau beschriebenen Grenzen des Beobachtungsgebietes sowie die dort geltenden Schutzmaßnahmen entnehmen Sie bitte der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung Nr. 17/2 zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Pinneberg vom 25.01.2017.

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr 17-2

Informationen zum 1. Beobachtungsgebiet (AV17/1) - nördliches Kreisgebiet:

In der Gemeinde Süderau im Kreis Steinburg ist am 22.01.2017 der Ausbruch der Geflügelpest in einem Hausgeflügelbestand amtlich festgestellt worden. Um den vom Kreis Steinburg gebildeten Sperrbezirk wurde ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometer um den Seuchenbestand festgelegt.

Aufgrund dessen wurden im Kreis Pinneberg die Gemeinden Raa-Besenbek, Klein Offenseth-Sparrieshoop, Brande-Hörnerkirchen, Westerhorn und Osterhorn sowie in der Stadt Elmshorn der Bereich nördlich der Krückau (Postleitzahlenbezirk 25335) und Teile der Gemeinde Groß Offenseth-Aspern nördlich der L113 und westlich der L112 zum Beobachtungsgebiet erklärt.

Die genau beschriebenen Grenzen des Beobachtungsgebietes sowie die dort geltenden Schutzmaßnahmen entnehmen Sie bitte der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung Nr. 17/1 zum Schutz gegen die Geflügelpest im Kreis Pinneberg vom 24.01.2017.

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr 17-1

Kontakt:

Für weitere Fragen hat der Kreis Pinneberg unter der Telefonnummer 04121-4502-5000 ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist Montags bis Donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und Freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen. Auch das Land hat ein Bürgertelefon eingerichtet; dieses ist werktags von 9:00 bis 17:00 Uhr besetzt und unter der Tel.-Nr.: 0431-160 6666 erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.