Hilfsnavigation

Seite übersetzen

Mühlentag am Rantzauer See

Warum Schusterstadt?

Schon 1736, als Barmstedt unter dänischer Herrschaft zum Flecken erhoben wird, gibt es im Ort überdurchschnittlich viele Schuhmacher. Ihr Handwerk ist das erste, das sich hier 1738 mit 12 Meistern als Zunft organisiert.

Ab 1746 können die Schuhmacher mit den ihnen erteilten Privileg der Lohgerberei auch den hohen Lederbedarf selbst decken.

Warum gerade in Barmstedt das schnelle Anwachsen dieses Handwerks?

Wahrscheinlich hatte es sich im Lande herumgesprochen, dass nur hier die Kunst, wasserdichte Seestiefel herzustellen, erlernbar war.

So gibt es 1801 59 Meister, 1820 schon mehr als 90.

1835 zählt man mit 133 Meistern, 100 Gesellen und 80 Lehrlinge 313 Schuhmacher. Das entspricht 56 % aller männlichen Einwohner. 1845 arbeiten hier mit 88 Meistern, 290 Gesellen und 39 Lehrlinge erstaunliche 417 Schuhmacher.

Mit der Industrialisierung um 1900 beginnt der Untergang dieses Traditionshandwerks. Es endet mit der Schließung der ehemals so erfolgreichen Fabriken zwischen 1940 und 1992.

Nur das Denkmal des Schusterjungen bleibt uns als sichtbare Erinnerung an die ehemalige Schusterstadt.

Bearbeitet von Claudia Kollschen und Peter Steenbuck
Großes Bild anzeigen
Das Schlossgefängnis mit Burggraben auf der Schlossinsel

Kontakt

Am Markt 1
25355 Barmstedt
Karte anzeigen

Telefon: 04123 / 681-01
Fax: 04123 / 681-260
Bürgermeisterin der Stadt Barmstedt

Telefon: 04123 681-100
Fax: 04121 4502 97215
Raum: 3.02
E-Mail oder Kontaktformular