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Kirche in Brande-Hörnerkirchen

Die Gemeinden des Amtes Hörnerkirchen

Die 1996 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene Hörnerau-Niederung bildet im Norden einen grünen Saum um die vier amtsangehörigen Gemeinden. Im Westen geht das Grünland in weite Moorgebiete über. Im Osten schließen sich bewaldete Flächen an, und im Süden trifft man auf eher sandigen Geestboden mit viel Ackerland. Der traditionelle Begriff “Hörner Dörfer” spiegelt die topographische Lage wider: “Horn” bedeutet soviel wie “Vorsprung” und bezeichnet den Ausläufer der Geest-Sanderfläche in mooriges Gebiet.

Bokel

Bokel ist das Dorf am See und bildet die nordöstliche Grenze des Amtsbezirks. Ca. 600 Einwohner leben und wirtschaften hier auf 1603 Hektar Fläche. Bokel besitzt die vergleichsweise größte Ausdehnung. Das malerisch am See gelegene Hotel-Restaurant “Bokel-Mühle” zählt jährlich viele tausend Besucher. Aber auch die Wanderer, Radler und Reiter kommen auf ihre Kosten.

Brande-Hörnerkirchen

Brande-Hörnerkirchen ist mit ca. 1600 Einwohnern die größte der vier Gemeinden. Der Ort ist in jeder Hinsicht Bezirksmittelpunkt und besitzt Versorgungscharakter für die übrigen drei Gemeinden. So befinden sich hier die Grundschule, die beiden Kindertagesstätten, Sportanlagen, die Bank, Polizeistation und Post. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Hörnerkirchen, Brande und das zuletzt eingemeindete Bokelseß. Knapp 10 Prozent der Gemeindefläche von insgesamt 1314 Hektar sind Siedlungs- und Verkehrsfläche, der Rest wird landwirtschaftlich genutzt. Wahrzeichen von Brande-Hörnerkirchen ist die zentral gelegene achteckige Kirche mit hölzernem Glockenturm, die dem Ortsteil Hörnerkirchen den Namen gab.

Osterhorn

Das kleinste unter den Hörner Dörfern ist Osterhorn. Es liegt an der Nordspitze des Amtsbereichs. Die 638 Hektar große langgestreckte Gemeinde ist stark landwirtschaftlich geprägt. Unter den ca. 400 Einwohnern existieren vier Agrarbetriebe größeren Ausmaßes. Eine Firma, die Tierhäute und -felle verarbeitet, sowie ein Hof für betreutes Wohnen prägen daneben den Ortskern.

Westerhorn

Westerhorn liegt am nordwestlichen Rand des Amtsbezirks mit Grenze zum benachbarten Kreis Steinburg und stellt mit rund 1350 Einwohnern die zweitstärkste Gemeinde dar. Flächenmäßig liegt das Dorf mit 936 Hektar an dritter Stelle. Das Gesicht des Ortes wird durch die Bahnstation “Dauenhof”, namensgleich mit dem zentralen Ortsteil, nachhaltig geprägt. Die Bahnlinie verbindet Hamburg mit Neumünster und Kiel. Weit über die Bezirksgrenzen hinaus wurde Westerhorn durch den über mehrere Jahrzehnte betriebenen Abbau von Torf und dessen Veredelung bekannt.